Ob Kalb, Rind, Schwein oder Geflügel – Geschmacksache!

Viele kennen Leber noch als gute Hausmannskost: sauer, mit Zwiebeln oder mit Apfelscheiben. Dazu selbstgemachtes Kartoffelpüree oder Stampfkartoffeln.

Für die Low-Carb-Küche sollte das Rezept aber ein bisschen modifiziert werden, wobei bei den ursprünglichen Varianten eher die Beilagen zu den Haupt-Kohlenhydratträgern zählen.

Für 1 Person:

  • 200g Leber (wie bereits oben angeführt: Kalb, Rind, Schwein oder Geflügel)
  • 30 g Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 kleine Zwiebel

Zubereitung:

die Haut der Leber mit einem scharfen Küchenmesser abziehen und die Leber dann in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel klein würfeln, hacken oder in schmale Scheiben schneiden und in Butterschmalz anbraten. Wenn die Zwiebelstücke Farbe bekommen haben, die Leberscheiben hinzugeben und alles kräftig und kurz anbraten. Salzen + Pfeffern.

Leber soll nur ganz kurz angebraten werden, da sie sonst hart werden kann.  Gesamt ca. 3g KH.

Als Beilage passt Salat sehr gut dazu.

Pro Person:

  • 2 Putenbrustschnitzel (oder Putenbrustfilet, Hühnerbrustschnitzel, Hühnerbrustfilet)
  • 200 ml Sahne (oder Creme fraiche, Sauerrahm, Schmand)
  • 100g Roqueford- oder anderen Edelschimmelkäse
  • Öl, Pfeffer, Salz

 

Das Fleisch in heissem Öl von beiden Seiten 2-3 Minuten kräfig anbraten. Man kann es vorher mit Pfeffer und Salz würzen. Da der Käse allerdings recht salzig sein kann, bietet es sich an, mit dem Salz sehr sparsam umzugehen oder erst nach der Zubereitung der Sauce nachzuwürzen. Durch das kräftige Anbraten entsteht bereits ein schmackhafter Saucenfond.

Die Fleischscheiben aus der Pfanne nehmen und warm halten.  200ml Sahne in die Bratensauce einrühren und bis kurz vor den Kochpunkt erwärmen. Die Sahne sollte nicht kochen, da sie sonst gerinnen kann.

Den klein gewürfelten Käse in die Pfanne geben und vorsichtig in der heissen Sahne unter ständigem Rühren schmelzen lassen.  Das Fleisch wieder zurück in die Pfanne geben und alles bei kleiner Hitze 5 Minuten ruhen lassen.

Dieses gehaltvolle und schmackhafte Gericht erfordert eigentlich keine Beilagen – es ist sehr sättigend. Kohlenhydrate müssen hier nicht angerechnet werden.

Noch einige Variationen für Schnitzelfans!

Panierte Schnitzel

2 Hähnchen- oder Putenschnitzel, natur
1 – 2 Eier
Pfeffer, Salz
geriebenen Parmesan
Öl oder Margarine zum Braten

Die Schnitzel werden gepfeffert und vorsichtig gesalzen (lieber etwas weniger Salz benutzen, da der Parmesan bereits recht salzig ist) – bei panierten Schnitzeln sollte man darauf achten, dass die Fleischscheiben eher flach und gross sind. Die Panade brennt sonst leicht an, bevor die Fleischscheiben durchgegart sind.
Anschliessend zieht man sie durch das – auf einem flachen Teller verquirlte – rohe Ei und drückt sie in den geriebenen Parmesan, der die Rolle des üblichen Paniermehls aus alten Brötchen übernimmt.
Auf jeder Seite ca. 3 – 4 Minuten bei nicht zu hoher Hitze anbraten und mit einem schönen Salat servieren.

Schweine-Geschnetzeltes

2 Scheiben Schweineschnitzel oder Filetfleisch
1/2 Zwiebel
1 Schuss Weisswein weiterlesen