Zugegeben: Frühstück kann kompliziert werden!

Denn bei den meisten von uns besteht das klassische Frühstück aus Müsli, Orangensaft, Brot, Brötchen, Honig, Marmelade, Nutella und vielleicht ein bisschen Wurst oder Käse. Dazu Kaffee oder Tee mit Milch und Zucker.

Am Sonntag dann gerne mit Crossaints oder Kuchen und vielleicht mal ein weichgekochtes Ei.

Tja, dass passt alles so gar nicht in eine kohlenhydratreduzierte Ernährung, obwohl zum Teil die Meinung vertreten wird, Kohlenhydrate zum Frühstück seien nicht allzu schädlich.

Okay, viele haben es probiert und sind kläglich gescheitert. Denn Kohlenhydrate (egal was man von Ihrem Gesundheitswert hält) machen einfach Hunger, weil sie die Insulinproduktion in Gang setzen.  Also ist es sicher am sinnvollsten (vor allem in der Abnahmephase) die Finger weitgehend davon zu lassen…

Im Übrigen erleichtert man sich das Leben auch nicht damit, weiter an alten Essgewohnheiten festzuhalten und ständig nach Ausnahmen zu schmachten. Besser ist es, wirklich Konsequenz walten zu lassen und neue Ernährungsgewohnheiten anzunehmen.

Wer zum Beispiel auf sein liebgewonnenes Müsli nicht verzichten will, kann auf Sojaflocken, geriebene Nüsse, frische oder tiefgekühlte Beeren (deren Nährwert den Frischprodukten um nichts nachsteht) und Sahne umsteigen.

Eine andere Alternative ist Speisequark, verrührt mit etwas Süss-Stoff oder Stevia, einem guten Esslöffel Sahne und einigen Erd- oder Himbeeren.

Den Quark kann man auch hervorragend mit ein paar Kräutern und Gewürzen anrühren: so erhält man eine herzhafte Variante.

Dann natürlich die berühmt-berüchtigten Eier in allen Variationen: Rührei, Spiegelei, weich- oder hartgekochte Eier. Oder – wie es die Südländer machen – etwas Schafskäse (ersatzweise Feta) mit frischen Tomaten, Oliven, Paprika. Am Anfang vielleicht ein bisschen ungewohnt, aber dennoch sehr lecker und gesund!