Wer weiss schon, dass das Buch von Dr. Robert Atkins aus den 70er Jahren „Diät-Revolution“ hiess?

Zu sehr ist Dr. Atkins zum Synonym für diese Ernährungsform geworden – die Atkins-Diät. Man kann ihn lieben oder hassen, aber sein Name bleibt unauslöschlich mit der Ernährung nach Low Carb verbunden.

Atkins kam im Rahmen seiner ärztlichen Tätigkeit darauf, dass zuviele Kohlenhydrate in der Ernährung den Stoffwechsel derart beeinflussen, dass für manche Menschen ein Abnehmen bzw. Gewicht halten unmöglich ist.

Natürlich hat auch er diese Ernährungsweise nicht erfunden, sondern sich zusätzlich auf Veröffentlichungen und andere bestehende medizinische Untersuchungen bezogen.

Wie kein Zweiter verstand er es aber, diese Diät berühmt (und teilweise auch berüchtigt) zu machen. Atkins versprach Genuss pur und seine Art der Ernährung wurde kurz und knapp zur „Fett-Eier-Fleisch“-Diät erklärt.

Er machte die „Keto-Stick“ zum klassischen Testinstrument und keiner echter Atkinsianer hat auf die Nutzung der kleinen, bis dato in Laienkreisen völlig unbekannten Teststäbchen verzichtet.

So umstritten die Atkins-Diät auch sein mag – sie war und ist ein wichtiger Impuls in Richtung Ernährungsumstellung auf kohlenhydratarme Küche.

Ein weiterer Fürsprecher für die Ernährung nach low carb ist Dr. Jan Kwasniewski.

Dr. Kwasniewski geht dabei ins absolute Extrem: er verurteilt nicht nur Kohlenhydrate als Krank- und Dickmacher, sondern rät auch von zu hoher Proteinzufuhr ab. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzten, spricht er sich für einen – für Otto-Normalverbraucher – unglaublich hohen Fettverzehr aus. Dabei begeht er auch noch das Sakrileg, den Wert pflanzliche Fette eindeutig hinter dem tierischer Fette einzuordnen.

Sein Ernährungsmodell, das er als die optimale Ernährung für den Menschen bezeichnet, rät zu einem Verhältnis von 1:2,5-3,5:05 (Eiweiss/Fett/Kohlenhydrate).

Dr. Kwasniewski geht in seinem Buch ausführlich auf den Metabolismus der Nährstoffe ein und bietet gleichzeitig Rezepte für die praktische Durchführung. Zusätzlich berichtet er auch über Patientengeschichten, die durch seine optimale Ernährung ein gutes Ende gefunden haben sollen.