Sonntagsrezept: Schweinefilet

Wenn es mal etwas anderes sein soll, als Schweinebauch… ;-)

Geht trotzdem schnell und gelingt auch Anfängern und Kochmuffeln: Schweinefilet in Gorgonzola-Sahne-Sauce

Man benötigt (für 2 Personen):
ca. 500 g Schweinefilet (geht aber natürlich auch mit Rinderfilet, Hähnchenbrust, Schweineschnitzel oder anderem Fleisch), 200g süsse Sahne (gerne auch Creme Fraiche), einige Esslöffel Öl für die Pfanne, 250 g Gorgonzola (bitte beim Einkauf darauf achten, dass es die pikante Variante ist – ich hab’ leider schon zu “dolce” gegriffen, was nicht wirklich gut geschmeckt hat)

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
zuerst die Sauce, da sie ein bisschen länger braucht. Man erhitze die Sahne in einem Topf, ohne diese zu kochen. Dann gibt man den Gorgonzola (am besten in Würfel geschnitten) dazu und lässt diesen schmelzen. Nicht salzen, denn der Käse ist salzig genug. Auch diese Masse sollte nicht kochen, sondern nur richtig schön heiss werden. Ab und zu umrühren – fertig ist dies köstliche Sauce.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Schweinefilet (die weissen Häute um das Filet möglichst mit einem scharfen Messer abziehen) in daumendicke Scheiben schneiden und von beiden Seiten im heissen Fett kurz anbraten. Auch hier möglichst nur Pfeffer verwenden, denn die Käsesauce ist eigentlich würzig genug. Fertig!!!

Jetzt das Filet auf den Tellern servieren und mit der sämigen Käsesauce übergiessen. Voilà!!! Schmeckt wirklich ausgezeichnet und lässt einen Pizza & Co. nicht vermissen.

Low-Carb-Fans können dazu noch einen schönen Salat oder z.B. gedünsteten Broccoli verzehren. Der Rest der Familie – sollten dieser sich konservativ ernähren – freut sich sicher über ein feines Kräuterbaguette aus dem Ofen. Oder eben auch etwas Salat, gedünstetet Gemüse und eine kleine Reisbeilage…

Veröffentlicht in Mittagessen am Mai 2nd, 2010. Keine Kommentare.

Frühstück

Zugegeben: Frühstück kann kompliziert werden!

Denn bei den meisten von uns besteht das klassische Frühstück aus Müsli, Orangensaft, Brot, Brötchen, Honig, Marmelade, Nutella und vielleicht ein bisschen Wurst oder Käse. Dazu Kaffee oder Tee mit Milch und Zucker.

Am Sonntag dann gerne mit Crossaints oder Kuchen und vielleicht mal ein weichgekochtes Ei.

Tja, dass passt alles so gar nicht in eine kohlenhydratreduzierte Ernährung, obwohl zum Teil die Meinung vertreten wird, Kohlenhydrate zum Frühstück seien nicht allzu schädlich.

Okay, viele haben es probiert und sind kläglich gescheitert. Denn Kohlenhydrate (egal was man von Ihrem Gesundheitswert hält) machen einfach Hunger, weil sie die Insulinproduktion in Gang setzen.  Also ist es sicher am sinnvollsten (vor allem in der Abnahmephase) die Finger weitgehend davon zu lassen…

Im Übrigen erleichtert man sich das Leben auch nicht damit, weiter an alten Essgewohnheiten festzuhalten und ständig nach Ausnahmen zu schmachten. Besser ist es, wirklich Konsequenz walten zu lassen und neue Ernährungsgewohnheiten anzunehmen.

Wer zum Beispiel auf sein liebgewonnenes Müsli nicht verzichten will, kann auf Sojaflocken, geriebene Nüsse, frische oder tiefgekühlte Beeren (deren Nährwert den Frischprodukten um nichts nachsteht) und Sahne umsteigen.

Eine andere Alternative ist Speisequark, verrührt mit etwas Süss-Stoff oder Stevia, einem guten Esslöffel Sahne und einigen Erd- oder Himbeeren.

Den Quark kann man auch hervorragend mit ein paar Kräutern und Gewürzen anrühren: so erhält man eine herzhafte Variante.

Dann natürlich die berühmt-berüchtigten Eier in allen Variationen: Rührei, Spiegelei, weich- oder hartgekochte Eier. Oder – wie es die Südländer machen – etwas Schafskäse (ersatzweise Feta) mit frischen Tomaten, Oliven, Paprika. Am Anfang vielleicht ein bisschen ungewohnt, aber dennoch sehr lecker und gesund!

Veröffentlicht in Frühstück am April 23rd, 2010. 4 Kommentare.

So genial: Low-Carb-Spaghetti

Ein wirklich göttliches Rezept: Low-Carb-Spaghetti!!!

Nein, kein Ersatzprodukt, dass doch nie an den Geschmack des Originals hinkommt (hier sag’ ich nur: Vollkornspaghetti ;-) )

Und überhaupt nicht teuer oder künstlich – einfach zum Reinlegen lecker, schnell und in 1000 Variationen möglich:

1 – 2 Zucchini

Käse oder Pesto oder Tomatensauce oder einfach nur Öl und ein paar Gewürze

Und so wird’s gemacht:

Zucchini waschen (Schale kann dran bleiben) und mit einem Sparschäler in ganz dünne Streifen schneiden. Geht auch mit einem Küchenmesser. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchini-Streifen in die Pfanne geben. Unter mehrmaligem Rühren anbrutzeln lassen. Hier kannst Du nix verkehrt machen, denn Zucchini können ja auch roh gegessen werden. Im Schnitt dauert dass nur 2 – 5 Minuten. Fertig!!!

Und jetzt kannst Du wirklich Deine Fantasie spielen lassen: sehr lecker und auch ganz schnell und einfach ist es, wenn Du ein bisschen Pesto aus dem Glas darüber gibst. Oder einfach etwas gewürfelten Mozarella. Oder Tomatensauce: selbstgemacht aus einer Dose Pizzatomaten (gibt es auch schon mit Gewürzen oder Zwiebeln/Kräutern verfeinert) – fertig aus dem Glas oder Tetra-Pack und ein bisschen geriebenen Käse drüber… Oder mit einer richtigen Bolognese-Sauce.

Auch wenn Du Dich vielleicht gegen Low Carb entscheiden solltest, ist dass einfach ein Top-Rezept. Es hat kaum Kalorien oder Kohlenhydrate, ist wirklich preisgünstig (vor allem in der Zucchini-Saison) und einfach nur gesund. Ausserdem geht dieses Gericht noch schneller, als “echte” Spaghetti.

Ich widerhole mich hier gerne noch einmal: nicht alles, wo “Atkins” draufsteht, ist fettig, arterienverstopfend, aus Fleisch bestehend und ungesund. Vielleicht können das die militanten Low-Carb-Gegner endlich mal zur Kenntnis nehmen…

Veröffentlicht in Mittagessen am April 22nd, 2010. Keine Kommentare.

Hamburger

Kann man selber machen – muss es aber nicht!
TK-Hamburger, die es eigentlich in jedem Supermarkt gibt, sind prima geeignet, für ein schnelles Mittagessen. Aber bitte nicht die fertigen Hamburger aus der Kühltheke, sondern die original Burger-Patties aus dem Tiefkühlfach.
Auf der Verpackung steht, was drin ist: Rindfleisch und maximal Salz. Bei Atkins brauchen diese garnicht angerechnet werden. Ihr Kohlenhydrat-Gehalt liegt bei max. 1g/je 100g.
Wer möchte, kann sie auch in grösseren Mengen vorbraten und zum Beispiel zum Abendessen oder Frühstück (man gewöhnt sich daran) kalt verzehren.
Mit diesen Patties kann man alles mögliche anstellen: verschiedene Saucen, Dips oder einfach nur Mayo geben ein bisschen mehr Geschmack. Man kann Champignons mit in die Pfanne werfen – Champignons haben einen verschwindend geringen KH-Anteil. Salat und dünne Tomatenscheiben passen ebenfalls gut dazu. Oder man greift zu den TK-Cevapcici – auch diese haben extrem wenige Kohlenhydrate und – dank Zwiebeln – ein bisschen mehr an Geschmack. Hier auch wieder mit Zaziki und ein bisschen Salat arbeiten – und fertig ist eine leckere Mahlzeit, die auch Kohlenhydratesser nicht verachten werden. Diese können dazu Reis oder knuspriges Baguette essen und es braucht nicht extra gekocht werden.

Veröffentlicht in Mittagessen am April 13th, 2010. Keine Kommentare.

Mal ein “grünes” Rezept: Guacomole

Lecker, lecker, lecker und geht ratzfatz:

1 Avocado (je weicher desto gut)
Salz nach Geschmack
1 Spritzer Zitronensaft
1 Eßl. Zwiebelwürfel

Alles in einen Mixer oder Blender werfen (Avocado natürlich geschält und entkernt), durchrühren und geniessen.

Schmeckt superlecker einfach so oder auch als Dip. Und ist supergesund, wegen dem “guten” Fett in der Avocado.

KH-Gehalt ca. 1,5g für die ganze Portion. Und jetzt soll noch mal einer meckern, dass low carb sooooooooo ungesund ist und nur aus Eiern, Fleisch und Fett besteht ;-)

Veröffentlicht in Snacks & schnelle Gerichte am April 12th, 2010. Keine Kommentare.

Abendessen – nicht wirklich schwierig!

Der wahrscheinlich einfachste Part ist das Abendessen.

Wenn man es nicht gewohnt ist, am Abend zu kochen, wird es nochmal einfacher. Denn das typische Abendessen besteht landläufig aus Brot, Wurst und Käse.

Gut, lassen wir das Brot weg, bleiben noch Wurst und Käse. Eine klassische Atkins-Mahlzeit. Doch halt, dass reicht noch nicht. Denn Wurst und Käse sind hochkonzentrierte Lebensmittel mit sehr viel Eiweiss. Und wirklich satt wird man davon nicht – wenn man sie nicht in rauen Mengen verzehrt…

Da wir ja “wissen”, dass Fett nicht unser Feind ist, kann man Wurst und Käse mit etwas Butter bestreichen. Theoretisch! Aber diese Massnahme ist wirklich gewöhnungsbedürftig…

Also packen wir lieber etwas “Grünzeug” dazu. Ohne grosse Gefahr kann man aus Wurst und Käse einen leckern Salat zusammenstellen. Also: ordentlich Blattsalate, Salatgurke, ein gutes Essig-Öl-Dressing dazu und man hat reichlich zu knabbern. Vorsicht bei Fertigdressings, auch wenn Essig-Öl darauf steht und unbedingt den KH-Anteil auf der Verpackung im Auge behalten!

Aber wozu Fertigdressing? Essig und Öl haben wir meist zuhause und so können wir auch auf die Zusatzstoffe, Emulgatoren, Geschmacksverstärker und andere Hilfsstoffe verzichten.

Sie hassen Salat? Okay, auch kein Problem. Dann bieten sich ein paar Oliven, Essiggurken, Gemüseschnitze oder aufgeschnittene Salatgurken an.

Oder man nutzt eines des vielen “Brotrezepte” und belegt das Brot oder die Brötchen ganz traditionell: eben mit Butter, Wurst und Käse.

Veröffentlicht in Abendessen am April 11th, 2010. Keine Kommentare.

Was könnt' ich denn mal essen?

Der kleine Hunger zwischendurch fängt langsam an zu nerven? Keine Zeit zum Kochen und Lust schon garnicht? Hier kommt die Reiseverpflegung, z.B.:

  • 1 Paar Wiener
  • 1 Becher Hüttenkäse
  • 2 weich-/ oder hartgekochte Eier
  • 1 kleine Handvoll Macadamian-Nüsse (aber Achtung, die kleine Handvoll sollte lieber auch eine kleine Handvoll sein)
  • 1 Stück Brie mit Pfeffer und Salz
  • 2 Scheiben roher oder gekochter Schinken
  • 1 kleines Stück Parmesan (gibt auch noch ordentlich was zu kauen :-)
  • 1 paar Oliven
  • 150 g Speisequark mit gehackten (TK-)Kräutern
  • 1 kleine Dose Thunfisch/Sardinen/Sprotten
  • 1 dünne Scheibe warmen Leberkäse/Fleischkäse (wenn ihr gerade beim Metzger vorbeikommt)
  • eine grosse Hand voll Schweineschwartenchips
  • 6 Chicken Wings (wenn euch ein Mac Donald’s “über den Weg läuft”)
  • 3 Eßl. Eiweisspulver mit der drittel Menge Wasser verrührt (gibt gerade bei Schokogeschmack eine leckere Schokocreme)
Veröffentlicht in Snacks & schnelle Gerichte am April 9th, 2010. Keine Kommentare.

Low Carb Rezepte

Für Neulinge bedeutet Essen + Kochen nach low carb eine riesige Umstellung.

In jedem Supermarkt, jeder Bäckerei, jedem Imbiss-Stand wird man “bombadiert” mit Kohlenhydraten. Unser tägliches Brot gib’ uns heute… Kohlenhydrate sind in unserer Ernährung verankert – ob Diät-Junkie, Normalo, Vegetarier, Veganer. Die Grundlage jeder Ernährungsform sind Zucker ( auch in Form von Obst) und Stärke.

Und natürlich haben wir anfangs auch alle Warnungen im Ohr: ohne Obst erhält man nicht genügend Vitamine. Fett macht natürlich fett und Eiweiss kann die Nieren schädigen.

Es braucht also etwas Mut, sich von den allgemein gültigen Vorschlägen zu emanzipieren. Und wenn man dies dann tatsächlich geschafft hat? Tja, was isst oder kocht man denn dann? Kann man von Eiern, Steaks und Sahne überleben – von leben ganz zu schweigen?

Keine Sorge: man kann!!! Und nach einiger Zeit hat man kaum mehr Gelüste nach Brot, Kuchen und Schokolade. Und selbst wenn diese doch ganz selten einmal auftauchen: mit den entsprechenden Rezepten findet man schnell lebensstil-konforme  Ersatzprodukte.

Vor allem aber, möchte man garnicht mehr zu den leeren Kalorien greifen. Denn in Süssigkeiten und Co. sind oft ausser Kalorien und Transfetten keine Nährstoffe enthalten. Ganz im Gegenteil: je weiter ein Lebensmittel verarbeitet wurde, desto geringer ist die Ausbeute. Und ob künstlich zugesetzte Vitamine einen Sinn ergeben – darüber steiten sich die Geister und Wissenschaftler ;-)

Als Fortgeschrittener Low Carber sieht man so viele Möglichkeiten, gesundes und leckeres Essen zu kochen, dass man diese im Standardrepertoire gar nicht alle nutzen kann. Low Carb-Küche ist wirklich einfach simpel.

Etwas Fleisch, Fisch, Hühnchen, Käse und dazu – je nachdem, welcher Strömung man sich verschrieben hat – ein bisschen Salat oder Gemüse. Voila! Und das alles noch mit guter Butter oder einer leckeren Sahnesauce – that’s it.

Wenn es dann doch etwas Besonderes oder Anspruchsvolleres sein soll, oder man gerade keine Idee parat hat: hier wirst Du fündig und kannst gerne auch Deine eigene Kreation hinterlassen :-)

Veröffentlicht in REZEPTE am April 8th, 2010. 1 Kommentar.