Glykämischer Index und Low Carb

Um auf der sicheren Seite zu sein und alles richtig zu machen, berechnen einige Diätwillige den Glykämischen Index von Nahrungsmitteln. Um was geht es hier genau?

Der glykämische Index, auch Glyx, Glyndex oder GI genannt, zeigt an, wie sich ein Nahrungsmittel auf die Steigerung des Blutzuckerspiegels auswirkt resp. auswirken kann.

Kurz gesagt: bei einem hohen Glyx-Wert steigt, nach Aufnahme von Kohlenhydraten, der Blutzuckerspiegel schnell und stark an. Grundsätzlich sollte das vermieden werden – und hier setzten Low-Carb-Diäten an – da ein hoher Blutzuckerspiegel den Einbau von Körperfett beschleunigt. Weiter lesen…

Veröffentlicht in MEDIENNEWS am Januar 12th, 2012. Keine Kommentare.

Vibono und Low Carb

Beim Stöbern im Internet bin ich auf eine interessante Seite gestossen: www.vibono.de.
Hier dreht sich alles um’s Abnehmen und es gibt auch viele Extras. Zum Beispiel einen Shop, in dem diverse Produkte bestellt werden können. Ihr findet dort nicht nur Eiweiss-Pulver (dass erfreulicher Weise mit allen Nährstoffen deklariert wurde) und Vitamine, sondern auch leckere Weine und hochwertige Öle.

Denn bei Vibono geht es nicht nur um reinen Gewichtsverlust, sondern auch um den Genuss.
Wer sein Essen nicht mag, wird sich auch kaum dauerhaft an eine Weiter lesen…

Veröffentlicht in MEDIENNEWS am Juni 9th, 2011. Keine Kommentare.

26.03.11 ORF 1 Ciros neues Leben

Abseits aller Eitelkeiten, gibt es wichtige Gründe, einer ketogenen Diät eine oder mehrere Chancen einzuräumen.
Ein sehr ernstes Beispiel wurde gegen 17.30h am 26.03.2011 in ORF 1 ausgestrahlt: Ciros neues Leben.

In diesem bewegenden Bericht ging es um einen kleinen Jungen, der schon im Kleinkindalter von schweren epileptischen Anfällen heimgesucht wurde. Weiter lesen…

Veröffentlicht in MEDIENNEWS am März 28th, 2011. Keine Kommentare.

Schon wieder ein Low-Carb-Opfer ;-)

Ich geb’s zu: ab und zu zappe ich ganz sinn- und planlos durch’s Fernsehprogramm.

Nicht wirklich in der Erwartung, eine interessante Sendung zu erwischen, sondern eher wegen der Hintergrundgeräusche. Unsere Schall-Schutz-Fenster isolieren so gut, dass in unserer Wohnung Grabesstille herrscht – auch nicht gerade prickelnd!

Am 21.09. gegen 18.00h bin ich bei einem Bericht der Sendung “Brisant” hängengeblieben.
Die Amerikanerin Nathalie Gräfin von Bismarck, die einen Verwandten des Fürsten Bismarck geehelicht hat (Graf Carl Eduard von Bismarck), erzählte von Ihren Erfahrungen, die sie in der Schwangerschaft Weiter lesen…

Veröffentlicht in MEDIENNEWS am September 28th, 2010. Keine Kommentare.

Low Carb jetzt auch bei Weight Watchers?

Sehr interessant:
Eigentlich steht Weight Watchers für Obst und Gemüse bei wenig Fett – Eiweiss wurde bis dato nicht besonders beachtet.
Mit dem Ergebnis, dass viele Punkte-Zähler zunehmend hungrig wurden und das – eigentlich sehr gute – Konzept über den Haufen warfen.
Denn obwohl die Ernährung nach dem Weight-Watchers-Prinzip eigentlich in eine gesunde Richtung weist (leckere Rezepte, viel frisches Obst und Gemüse, umfassende Verhaltensänderungen), ist man gerade in der Praxis versucht, zuviele Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Ein Schokoriegel ist schnell gekauft und verschlungen und auch prinzipell erlaubt. Aber wenn man sich den Umweg über’s Kochen und Schnippeln spart und wieder zur gewohnten Ernährung zurückkehrt, kann das Ergebnis auch nur wieder die gewohnten Misserfolge zeitigen.
Die “erlaubten” Points gehen dann schnell zuende und wer sich wieder von kurzkettigen Kohlenhydraten ernährt, bekommt Hunger, der sich auch mit Obst (fast) ohne Grenzen nicht mehr im Zaum halten lässt.
Zuviel Zucker im Körper fordert eine Insulinantwort heraus. Diese fällt leider meist unglücklicherweise zu heftig aus, der Hunger wird immer grösser… man kennt das schon!
Mittlerweile scheint auch Weight Watchers die Bedeutung von Eiweiss auf die Hungerschaukel zu erkennen und anzuerkennen. Auch in den einschlägigen Foren wird gegen Hunger eine Erhöhung der Eiweisszufuhr empfohlen. Sehr spannend, wohin die WW-Richtlinien noch führen werden… ;-) Low Carb scheint nicht die schlechteste Wahl zu sein!

Veröffentlicht in MEDIENNEWS am August 29th, 2010. Keine Kommentare.

Homo Ergaster war schon Fleischfresser – Low Carb seit Urzeiten

Tja, Freunde der Nacht: gestern war mit beim Bügeln mal wieder soooooooooooo langweilig und da hab’ ich ein bisschen rumgezappt.
Super RTL, 29.06.2010 um 20.15h – ein interessanter Bericht über unsere Vorfahren! Schweinefleisch, Rindfleisch Nein, ich suche nicht nach Beweisen, sie sind einfach da ;-)
Homo ergaster, ein Vorfahre des Homo sapiens, zu dem wir uns wohl alle zählen wollen, hat sich von Fleisch ernährt. Da er noch keine besondere Intelligenzbestie war, hat ihm dies einen fetten Vorteil eingebracht. Die Ernährung mit Fleisch hat das Wachstum der Muskulatur und des Gehirns gefördert. Das ist schon eine Weile her – so ca. 1,7 Millionen Jahre – aber schon seit Jahrzehnten gibt es die Theorie, dass sich die Affen dadurch zum Menschen entwickelt hatten, weil einige zu Fleischfressern geworden waren.
Eine grosse Rolle soll dabei das Knochenmark der getöteten Tiere gespielt haben.
Wie sich das alles genau verhält, wurde leider nicht erwähnt. Homo ergaster ging auf jeden Fall ein ganz schönes Risiko ein, denn die Jagd musste er oft mit seinem Leben bezahlen. Tja, da haben wir heutigen low carber es schon bedeutend einfacher…
Irgendwann danach kam ja dann auch die Eiszeit und da war eben nix mit Obst und Gemüse – wenn Fleisch so ungesund wäre, hätten die Jungs diese Epoche wohl niemals überlebt!!!
Und um nochmals mit dem hartnäckigen Gerücht aufzuräumen, dass der Mensch Kohlenhydrate braucht. Der menschliche Körper braucht keine Kohlenhydrate!
Die Natur hat ein Programm eingerichtet, dass die Versorgung des Gehirns mit Ketonkörpern sicherstellen kann. Und bei den meisten von uns, ist dies einfach das wichtigste Organ. Noch niemand ist an einem Mangel an Kohlenhydraten gestorben und es gibt auch keine Kohlenhydrat-Mangel-Erkrankung.
Die Behauptung, dass man ohne Kohlenhydrate nicht leben kann, wird auch nicht dadurch wahrer, dass sie immer und immer wieder wiederholt wird.
Was allerdings tödlich enden kann, ist zuviel Zucker im Blut, der bei Insulinmangel oder Insulinresistenz nicht mehr abgebaut werden kann. Die sogenannte Zuckerkrankheit oder Diabetes. Und hier sind nicht die vielen Proteine oder Fette im Blut die Gefahr, sondern schlicht und ergreifend Glukose, die aus verdauten Kohlenhydraten gebildet wird.

Veröffentlicht in MEDIENNEWS am Juni 29th, 2010. 1 Kommentar.

Welt-der-Wunder-Bericht: Zucker, nicht ganz ungefährlich

Aus der Fernsehzeitschrift TV14, Ausgabe vom 05.06.2010 – 18.06.2010, Redaktion “Welt der Wunder”:
Weißer Zucker

* Der Zuckerkonsum eines Durchschnittsdeutschen beträgt im Jahr über 30kg, obwohl der Mensch nicht dafür geschaffen ist, hochkonzentriere Kohlenhydrate zu verarbeiten
* Ein scheussliches Experiment auf dem Militärstützpunkt Guantanamo: Häftlinge bekommen amerikanisches Essen und verweigern die Nahrungsaufnahme. Statt dessen trinken sie stark gesüsste Limonaden mit der Folge, dass der Zuckerhaushalt zusammenbricht. Von lebensbedrohlichen Folgen ist die Rede.
* Australische Forscher haben herausgefunden, dass schon ein Schokoriegel dazu führen kann, dass Gene, die vor Diabetes und Herzkrankheiten schützen, beeinträchtigt werden.
* Die Aufnahme von zu viel Zucker in der Ernährung kann krankhafte Stoffwechselwege im menschlichen Körper formen, die zur Schädigung von Blutgefässen, Nervenzellen und inneren Organen beitragen.
*Krebszellen sind auf Energieerzeugung durch Zucker angewiesen, im Gegensatz zu gesunden Zellen, die ihren Bedarf auch aus Eiweiss und Fetten decken können.
*Zucker soll mitverantwortlich für Depressionen sein
* Jugendliche Verhaltensauffälligkeiten und Kriminalität sollen auch durch zu hohen Zuckerkonsum begünstigt werden (diese Vermutung wurde von einigen Low-Carb-Ärzten bereits vor Jahren geäussert)
* In Amerika soll einem Straftäter und Ex-Polizist ein mildes Urteil gemacht worden sein (Erschiessung von 2 Personen), weil er vor der Tat grosse Mengen Süssigkeiten verzehrt hatte und dies Folgen für seinen Gemütszustand nach sich zog.

Auch wenn manche dieser Untersuchungen und Schlussfolgerungen nahezu unglaublich erscheinen: gerade Langzeit-Low-Carber, die “rückfällig” geworden sind, merken den Unterschied sehr genau. Müdigkeit, Heisshungeranfälle und Sodbrennen sind eindeutige Nebenwirkungen ausgedehnter Tripps in die Kohlenhydratwelt.

Für die, die es ganz genau wissen wollen – und auch wirklich viel Zeit zum Lesen mitbringen – wird noch ein äusserst interessanter Link angeboten: Hier sind die Probleme mit zuckerreicher Ernährung ausführlichst dargestellt.

Veröffentlicht in MEDIENNEWS am Juni 18th, 2010. 1 Kommentar.

Fernsehbericht Hessischer Rundfunk, 16.06.2010

Tja, was sagt man dazu? Heute wieder ein interessanter Bericht in der Sendung “Maintower” des Hessischen Rundfunks um 18.10h:
eine türkische Mitbürgerin hat in 5 Monaten 14kg abgenommen – und das ohne zu hungern. Von 78kg auf 64kg – der Erfolg war ihr direkt ins Gesicht geschrieben, will heissen: sie sah ohne die überflüssigen Pfunde zierlicher und gesünder aus. Erstaunlich, welchen optischen Unterschied 14 kg machen können.
Mit der herkömmlichen Ernährung fühlte sie sich am Abend immer total müde und würde nur noch auf der Couch abhängen. Ein Phänomen, das nicht nur von Atkins beschrieben wurde, sondern von dem eigentlich alle Low-Carber ein Lied singen können. Viele Kohlenhydrate: Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Abgeschlagenheit. Wenige Kohlenhydrate: Power, Wachheit und Energiezuwachs.
Wie sie es gemacht hat? Nun ja, sie wurde anscheinend von einem Ernährungswissenschaftler beraten. Das Wichtigste an ihrer Diät: keine Kohlenhydrate ab 17.00h!
Und sie möchte natürlich weitermachen: noch 6 kg sollen runter.
Die neuesten Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft scheinen zu sein (bzw. haben zumindest in ihrem Fall eindeutig Wirkung gezeigt):
* keine Kohlenhydrate mehr ab 17.00h, weil der Körper bis zu dieser Zeit 70% Kohlenhydrate verbrennen kann, dann aber in einen anderen Modus schaltet und 70% Fett verbrennt
* 3 tägliche Mahlzeiten, keine Zwischenmahlzeiten, weil der Insulinspiegel (und damit die Fetteinlagerung) sonst immer wieder ansteigt – ohne Insulin, keine Fetteinlagerung!
* Zwischen den Mahlzeiten sollten somit mindestens 4 Stunden Pause liegen
* laut Fernsehbericht soll aber auf Kohlenhydrate nicht ganz verzichtet werden, denn die bringen dem Körper einfach morgens Energie und verhindern Konzentrations- und Gedächtnisschwächen

Okay, eigentlich gibt es ja keine Ernährung, die absolut kohlenhydratfrei ist, denn eine geringe Menge ist in allen Nahrungsmitteln – je nach Ernährungsphilosophie sicher ein kontroverser Punkt. Leider bestätigt die Erfahrung immer wieder, dass es an der Kohlenhydratgrenze gefährlich und schwierig werden kann, da das hormonelle Gefüge kippen kann. Somit gerät man wieder in Gefahr einen “Kohlenhydrat-Jeeper” mit allen nachteiligen Folgen zu bekommen. Aber das muss jeder individuell austesten…

Grundsätzlich scheinen sich aber doch die Anzeichen zu verdichten, dass eine Kohlenhydratmast dem menschlichen Körper alles andere als zuträglich ist.

Veröffentlicht in MEDIENNEWS am Juni 16th, 2010. 1 Kommentar.