Abnehmen mit EFT/MET

Natürlich sind MET oder EFT keine Diäten. Aber es handelt sich um hochwirksame Techniken – so ihre Anhänger – die dafür sorgen können, dass sich das Körpergewicht in die richtige Richtung bewegt.
Beide Methoden, die auch in Selbsthilfe angewandt werden können, versprechen schnelle und schmerzfreie Hilfe bei allerlei Problemen. Es handelt sich um “Klopftechniken”, die jeder rasch erlernen kann und die den Energietechniken zugeordnet werden.
Das Beklopfen einiger weniger Punkte, die sich auf den Energiebahnen (Meridiane) des Körpers befinden, kann den Menschen erstaunlich schnell von Ängsten, Schuldgefühlen, Blockaden, Traumen und anderen Problemen befreien. Weiter lesen…

Veröffentlicht in ANDERE DIÄTEN am Dezember 14th, 2010. Keine Kommentare.

Die Kohlensuppendiät

Geliebt oder gehasst – einen Mittelweg scheint es nicht zu geben: die Magic Soup- oder Kohlsuppendiät!

Das Grundrezept:

6 Frühlingszwiebeln
6 Tomaten
2 Paprikaschoten (grün, rot oder gelb)
1 Kopf Weisskohl (ersatzweise Wirsing oder Chinakohl)
5 Karotten/Möhren Weiter lesen…

Veröffentlicht in ANDERE DIÄTEN am Dezember 10th, 2010. Keine Kommentare.

Die fettfreie Diät

Fett – ein Reizwort für viele Übergewichtige. Nicht nur bezogen auf das äussere Erscheinungsbild, sondern als Schreckgespenst in der täglichen Ernährung. Das Wort “fett” ist negativ belegt und hat sogar Schimpfwortcharakter. Also raus aus der Küche und runter von der Hüfte – auch wenn gerade der weibliche Körper von Natur aus mit Fettvorräten ausgestattet ist, die durchaus ihren physiologischen Sinn erfüllen.
Was erscheint also logischer als eine fettfreie Diät?

Was darf man essen?
Alle Lebensmittel, die kein oder wenig Fett enthalten (üblicherweise unter 1% Fett je 100g Nahrungsmittel): Brot, Kartoffeln, Gemüse, Obst, fettfreie Milchprodukte, Marmelade, Honig, Bonbons, Gummibärchen, Eiweisskonzentrate (mit 1% Fett), Zucker, Cornflakes etc.
Wieviele Kalorien darf man zu sich nehmen?
Kalorien brauchen bei der fettfreien Diät nicht gezählt werden. Alkohol muss übrigens aussen vor gelassen werden, da er zwar fettfrei ist, aber in einer besonderen Art verstoffwechselt wird, die der fettfreien Diät abträglich ist.
Welche Probleme können sich ergeben?
*Eine fettfreie Diät kann dazu führen, dass man sich, trotz grosser Nahrungsmengen, ständig hungrig fühlt. Durch viele Kohlenhydrate läuft die Insulinproduktion nahezu ständig auf Hochtouren. Und das macht Heisshunger.
*Der menschliche Körper benötigt die externe Zufuhr von Fetten – ist diese nicht gegeben, können die Leberwerte des Diäthaltenden in bedenkliche Höhen schnellen. Man sollte deshalb immer mit Lecithin (erhältlich in jeder Apotheke und den meisten Drogeriemärkten) substituieren.
*Fette sind essentiell – fettlösliche Vitamine können vom Körper nicht richtig aufgenommen werden, wenn die Fettzufuhr zu niedrig ausfällt.
*Fett ist ein Geschmacksträger – Reis mit Tomatensauce oder gekochtes Gemüse ohne einen Hauch von Öl oder Butter schmeckt sehr schnell fade.
*Light-Produkte, die gerne mit wenig Fett werben, sind meist hochverarbeitet Lebensmittel, die nicht mehr allzu viel natürliche Inhaltsstoffe enthalten. Ausserdem verführen sie zum Konsum grösserer Mengen, was den “Einspareffekt” schnell wieder wett macht.
Fazit:
Mit einer fettfreien Diät kann man möglicherweise Gewicht reduzieren. Als langfristige Ernährungsform ist sie allerdings nicht geeignet und kann sogar mehr schaden, als nutzen.

Veröffentlicht in ANDERE DIÄTEN am September 6th, 2010. Keine Kommentare.

Trennkost

Trennkost – Berge von Literatur könnte man hier durcharbeiten. Über kaum eine Ernährungsform sind so viele Bücher geschrieben worden. Trennkost hat glühende Anhänger und grosse Zweifler. Wie so oft in Ernährungsfragen, scheiden sich auch hier die Geister, denn das Trennkostprinzip gilt als nicht wissenschaftlich erwiesen.
Dr Howard Hay ist der geistige “Vater” der Trennkost. Der New Yorker Arzt hat diese Ernährungsform vor ca. 100 Jahren entwickelt.

Worum geht es hier genau? Die Hauptenergieträger von Lebensmitteln sind Eiweiss, Kohlenhydrate und Fette. Nach Ansicht der Trennkostvertreter benötigten diese Stoffe ein unterschiedliches Milieu (sauer/basisch) der Verdauungssäfte, um richtig absorbiert werden zu können. Ein Mischen dieser Nahrungsbestandteile führt zu Krankheiten und Übergewicht. Deshalb werden Lebensmittel in verschiedene Kategorien (Eiweissgruppe, Kohlenhydratgruppe, Neutrale Gruppe) eingeteilt und sollten nach verschiedenen Regeln getrennt verzehrt werden.

Zum Beispiel:
* Nahrungsmittel aus der Eiweiss- und Kohlenhydratgruppe dürfen nicht zusammen verzehrt werden
* Nahrungsmittel aus der Eiweiss- und Kohlenhydratgruppe dürfen mit der Neutralen Gruppe kombiniert werden
* Die Abendmahlzeit sollte aus der Eiweissgruppe ausgewählt werden
* Die tägliche Ernährung sollte aus 80 % Faserstoffen und 20 % konzentrierten Lebensmitteln bestehen
* Erdnüsse, Hülsenfrüchte und künstliche Süss-Stoffe sollten gemieden werden
* Die Nahrungsmittel sollten so naturbelassen wie möglich sein

Was gehört in welche Gruppe?
Kohlenhydratgruppe: Bananen, Getreide, Brot, Kuchen, Reis, getrocknete Pilze, Bier usw.
Eiweissgruppe: Steaks, Rouladen, Schnitzel, verschiedene Fischarten, Mandarinen, Zitronen, pasteurisierte Käse u.a.
Neutrale Gruppe: Sauermilchprodukte, Tatar, geräucherte Fische, Rosinen, Oliven, alle Gemüsesorten, Nüsse etc.

Wer hier Genaueres wissen möchte, sollte sich in die umfangreiche Literatur einlesen. Einigen Büchern liegen auch Plakate mit den zu trennenden Nahrungsmitteln bei, die gerade am Anfang ein Eingewöhnen in die Gruppeneinteilung erleichtern.

Obwohl es viele Menschen gibt, die wahrheitsgemäss über gute Erfolge mit der Trennkost berichten können (einige Regeln sind für alle Ernährungsformen brauchbar und hilfreich!), gibt es mindestens ebenso viele kritische Stimmen. Zum einen sei die Einteilung in die verschiedenen Nährstoffgruppen nicht immer schlüssig, zum anderen scheint es keine wissenschaftlichen Erkenntnisse zu geben, dass nicht alle Energieträger bei gleichzeitiger Zufuhr vollständig verdaut werden könnten.
Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht sich gegen Trennkost aus, was aber (m.E.) nicht unbedingt etwas zu bedeuten hat… ;-)

Veröffentlicht in ANDERE DIÄTEN am August 15th, 2010. Keine Kommentare.

Die Anabole Diät: nicht nur für Bodybuilder

Über Bodybuilding kann man getrost geteilter Meinung sein: bei wenigen Sportarten sind die Lager so extrem gespalten – vor allem wenn es um Frauenbodybuilding geht.
Eines muss man den Jungs (und Mädels) allerdings lassen: sie können sich richtig quälen. Und zwar nicht nur an den Eisen, sondern auch im Ernährungsbereich. Denn: von Nichts kommt nichts…
Beeindruckende Muskulatur aufzubauen und den Körper grammgenau zu definieren, passiert nicht mal eben so. Und schon gar nicht “aus Versehen”, wie viele Frauen, die sich 1 x wöchentlich ins Fitness-Studio verirren, befürchten.

Viele Bodybuilder ernähren sich traditionell nach Low-Carb, vor allem in der Definitionsphase, um den Körper so weit wie möglich zu entwässern. Denn nur dann sieht er aus wie “in Stein gemeisselt”.

Die Anabole Diät, deren bekannteste Frontfigur Dr. Mauro di Pasquale ist, erleichtert nicht nur das strenge Diätregiment, dem sich Bodybuilder unterziehen, sondern soll auch das hormonelle System des Sportlers in Richtung Fettabbau und Muskelaufbau beeinflussen.

Dazu wird 5 Tage lang streng auf Kohlenhydrate verzichtet, um an 2 Tagen Kohlenhydrate zu laden, will heissen, 2 Tage in allen vorstellbaren kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln zu schwelgen. Alle “Sünden” sind an diesen zwei Ladetagen erlaubt: Pasta, Pizza, Burger, Süssigkeiten, Sandwiches und Kollegen.
Allerdings muss nach 2 Tagen (spätestens – manche Sportfreaks dürfen sich nur 1 Tag gönnen, aber das muss jeder persönlich für sich herausfinden) wirklich Schluss sein und wieder zu einer kohlenhydratarmen, ketogenen Ernährung übergegangen werden. Denn sonst ist diese Methode der direkte Weg zur Gewichtszunahme durch Fetteinlagerung.

Welchen Sinn macht dieser Wechsel? Zuerst einmal ist es ein Bonus für die Psyche, dass die harten Diättage doch einmal zu enden scheinen und zwar, am sinnvollsten und angenehmsten, am Wochenende.
Denn wer sich wochen- und monatelang disziplinieren muss, gerät in Gefahr, alle guten Vorsätze über den Haufen zu werfen und sich in Heisshungeranfällen (natürlich auf die verpönten Dinge) zu ergehen… Wer allerdings nur ein paar Tage warten muss, um sich am Wochenende im Schlaraffenland wiederzufinden, ist mental im Vorteil ;-)

Aber dies ist nicht der eigentliche Grund zur Durchführung einer anabolen Diät. Kurz zusammengefasst geht es darum, dass in der kohlenhydratfreien Zeit das Insulin gebremst und statt dessen Glukagon ausgeschüttet wird. Insulin begünstigt den Fetteinbau, Glukagon ist für den Fettabbau verantwortlich. Gleichzeitig wird auch mehr Testosteron produziert, dass nicht nur den männlichen Körper in Richtung Muskelaufbau beeinflusst.
An den kohlenhydratlastigen Tagen wird die Ausschüttung des Glukagon gestoppt. Insulin tritt nun wieder auf den Plan und lädt die Muskulatur mit Glykogen, Wasser und Nährstoffen auf.
Dies beeinflusst nicht nur das äussere Erscheinungsbild (pralle Muskeln), sondern soll auch zu Massezuwachs und Muskelaufbau, bei gleichzeitig minimiertem Muskelverlust während der Fettabbauphase, führen.

Veröffentlicht in ANDERE DIÄTEN am Juli 29th, 2010. 1 Kommentar.

Die Eier-Diät und andere Mono-Diäten

Urlaubszeit – Binikinizeit. Da ist die Versuchung gross, schnell noch das ein oder andere Kilo vor dem Urlaub abzuspecken. Die Auswahl ist gross: Eier-Diät (eigentlich eine Low-Carb-Diät), Ananas-Diät, Quark-Diät, Saft-Tage, Reis-Diät und, und, und…
Theoretisch ist jedes Lebensmittel geeignet, für eine Mono-Diät verwendet zu werden.
Allen Mono-Diäten ist gemeinsam, dass sie nur für ein paar Tage durchgeführt werden und schnell ein paar Kilos “verbrennen” sollen. Abgesehen davon, dass keine Diät Übergewicht verbrennen kann, sind die Erfolge doch meist dürftig.

Mono-Diäten sind meist stark unterkalorisch und bestehen in ihrer Zusammensetzung aus wenigen Lebensmitteln. Der Effekt der Gewichtsabnahme besteht darin, dass
* niemand tagelang nur hartgekochte Eier essen kann (das Essen hängt Dir schnell zum Hals raus und Du isst lieber gar nichts, als das 15. Hühnerei)
* wer sich nur von einem Nahrungsmittel ernährt – und seien es auch köstliche Früchte – isst nicht soviel, wie jemand, der sich einen leckeren Obstsalat mit Nüssen und Schlagsahne zubereitet
* eine stark unterkalorische Ernährung für einen oder drei Tage nichts an Deinen Fettvorräten ändert, aber erst einmal viel Wasser aus Deinem Gewebe ausgeschieden wird

Genauso schnell, wie das Wasser aus Deinem Körper wandert, wird es beim Übergang zu Deiner üblichen Ernährung wieder eingelagert. Das Problem der Mangelversorgung durch eine unzureichende und unausgewogene Nährstoffzusammenstellung kann eigentlich vernachlässigt werden. Denn wenn Du Dich 3 Tage ausschliesslich von Magerquark ernährst, bricht Deine Körperchemie nicht gleich zusammen. Der Körper legt Reserven für längere Zeiträume an, sonst wäre die menschliche Rasse längst ausgestorben. Den Luxus, aus einer reichhaltigen Palette aller möglichen Nahrungsmittel auswählen zu können, gibt es erst seit Neuzeiten.
Hinzu kommt, dass Mono-Diäten wegen Überdruss (und weil sie auch nicht für längere Zeiträume konzipiert sind) meist ganz schnell wieder abgebrochen werden.

Von allen Diätformen sind diese Diäten mit am sinnlosesten: Du stellst Deine Ernährung nicht um, kannst vielleicht lange, lange keine hartgekochten Eier mehr sehen ;-) und beeinflusst lediglich Deinen Wasserhaushalt. Deine Fettreserven kommen bei diesem Vorgehen ungeschoren davon.

Veröffentlicht in ANDERE DIÄTEN am Juli 17th, 2010. 1 Kommentar.

Fasten oder 0-Diät

Schon seit Menschen Gedenken hat es Zeiten gegeben, in denen gefastet wurde. Freiwillig, z.B. aus religiösen Gründen oder unfreiwillig in Form von Nahrungsentzug oder Nahrungsmittelknappheit.
Wäre der menschliche Organismus nicht auf diese Mangelernährung ausgerichtet, wären wir bereits ausgestorben. Denn nicht immer gab es Nahrungsmittel im Überfluss, wie es heutzutage normalerweise der Fall ist.
Doch auch im Tierreich sind Fastenzeiten nichts Unübliches und viele Tiere verweigern bei Krankheiten die Nahrungsaufnahme.

Obwohl es anders lautende Stimmen gibt (Fasten dient der körperlichen Reinigung und hat mit Abnehmen nichts zu tun), hat fast jeder Abnehmwillige dieses Mittel in der einen oder anderen Form schon einmal ausprobiert. Sei es als Weglassen des Abendessens (Dinner Canceling) oder als tagelanger Verzicht auf eine Nahrungsaufnahme. Der knurrende Magen hat die meisten zur Umkehr bewegt…

Wer allerdings das Fasten als Mittel zur deutlichen Gewichtsverringerung nutzen will, sollte sich gut darauf vorbereiten. Durch blosses Hungern ist der gewünschte Erfolg kaum zu erzielen.

Anhänger des Fastens verweisen auf einige Spielregeln:

* bevor der Mensch mit seiner Fastenzeit beginnt, sollte er möglichst auf Genussmittel (schwarzer Kaffee, Tee, Zigaretten) verzichten, um den Körper zu entlasten, denn dieser hat in Fastenzeit genügend Arbeit zu verrichten. Ausserdem wirken Genussgifte auf den fastenden Körper stärker ein, als auf den nicht fastenden Organismus
* es sollte ein günstiger Zeitpunkt gewählt werden. Zeiten von extremem körperlichem oder geistigem Stress sind nicht der geeignete Startpunkt für einen Neubeginn, den das Fasten eigentlich markieren sollte
* unmittelbar vor der Fastenzeit sollten einige Umstellungstage mit leicht verdaulichen, möglichst pflanzlichen Mitteln eingelegt werden
* für verschiedene Personenguppen (Diabetiker, Schwangere) ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen und die speziellen Risikofaktoren zu besprechen
* eine Darmreinigung mit Glaubersalz, Hydro-Colon-Therapie, Einlauf oder FX-Passage-Salz sollte am 1. Tag durchgeführt und auch weiterhin – in gewissen Zeitabständen – vorgenommen werden

Wurden die erforderlichen Massnahmen eingeleitet, soll spätestens nach 3 Tagen das natürliche Hungergefühl verschwinden. Hinsichtlich der “Ernährung” beim Fasten gibt es unterschiedliche Philosophien, die von Wasser über Tee bis zu eiweissangereicherten Getränken (proteinmodifiziertes Fasten) reichen. Auch über die Dauer der Fastenzeit streiten sich die Geister: von 3 Tagen bis zu wochenlangem Nahrungsverzicht reichen die Empfehlungen. Dies ist auch abhängig vom erwünschten Fastenziel. Ein unterernährter Mensch, der über nicht allzu viele Fettreserven verfügt und aus gesundheitlichen Gründen fastet, wird einen anderen Zeitrahmen abstecken, als ein schwer Übergewichtiger, der sich über längere Zeit “von innen” ernähren kann.

Auch hier gilt, sich bei einem längerfristigen Fasten mit einem Arzt abzusprechen oder eventuell sogar eine Klinik aufzusuchen.

Eignet sich Fasten zur Gewichtsabnahme? Dies ist – wie so viele Ernährungsrichtlinien – wieder einmal heiss umstritten. Befürworter des Fastens können gute Erfolge nachweisen. Viele Personen haben durch den JoJo-Effekt das verlorene Gewicht wieder zurückgewonnen. Personen, die das Fasten als Startpunkt einer ernährungstechnischen Umstellung gesehen haben, konnten das neu gewonnene, niedrigere Körpergewicht gut halten.

Gegner der Fastentherapie halten diese Art des Nahrungsverzichtes nicht nur unbrauchbar für eine Gewichtsreduzierung, sondern sogar als absolut schädlich für den Organismus. Hauptkritikpunkt ist der hohe Eiweissverlust, der mit dem Verlust von Fettgewebe einhergeht. Dieser Eiweissverlust soll die Muskulatur schädigen und – am gefährlichsten – auch den Herzmuskel.

Eine Möglichkeit, diesen Nachteil zu verringern, ist die Substitution mit Eiweisspräparaten. Denn die Energiedichte von Eiweiss-Drinks, denen essentielle Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt wurden, ist nicht hoch genug, um ein schnelles Abnehmen zu verhindern. Allerdings ist der Eiweissanteil wiederum so hoch, um den Abbau von Muskulatur zu verhindern. Proteinmodifiziertes Fasten wird auch in Krankenhäusern bevorzugt. Das bekannte Opti-Fast-Programm startet mit eben dieser Art der Nährstoffversorgung.

Interessanterweise bilden sich beim Fasten die selben Ketonkörper (eventuell verantwortlich für die Unterdrückung des Hungergefühls), die auch den Erfolg von Low-Carb-Diäten forcieren sollen.

Veröffentlicht in ANDERE DIÄTEN am Juni 9th, 2010. 1 Kommentar.

Dinner Canceling

Nichts mehr zu Abend essen, oder – wie es neudeutsch so schön heisst – Dinner Canceling ist en vogue…
Wie funktioniert das? Das Schöne daran – es gibt tagsüber keinerlei Einschränkungen und man muss nicht auf seine Lieblingsspeisen verzichten. Kein Kalorienzählen, messen, wiegen, in Tabellen nachsehen, Nährstoffe “aufdröseln”, Listen führen. Einfach essen, worauf man Lust hat. Essen, was man am liebsten mag. Nutella-Brötchen, Schnitzel mit Pommes, Erdbeerkuchen zum Kaffee… Aber dann muss Schluss sein! Ab einer selbst gewählten Uhrzeit (empfehlenswert ist ca. 16.00h) gibt’s nix mehr. Zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und der ersten Nahrungsaufnahme des folgenden Tages sollten mindestens 12 Stunden liegen.
Auch kein Obst oder Gemüse oder Milch oder was sonst als kalorienarm und gesund gilt. Natürlich kann und sollte noch getrunken werden. Aber nur kalorienfrei, also z.B. Mineralwasser oder (Früchte-)Tee.
Eigentlich sollte man nur 2 x wöchentlich “canceln” – wer ungeduldig ist, kann dies aber auch öfter machen. Weitere Vorteile: man braucht keine besonderen Nahrungsmittel (frisches Zitronengras, Milch mit 0,1% Fettgehalt) und darf sich auch satt essen – also keine utopischen Vorschriften wie: 25g mageren Kochschinken auf 2 Scheiben Sesamknäcke verteilt mit 1/4 Tomate. Wer das kann: Hut ab! Aber für viele haben sich solche Vorschriften nicht als alltagstauglich herausgestellt…


Wie kommt die Abnahme zustande? Eigentlich wieder einmal – und es scheint keine Umwege zu geben – durch das Kaloriendefizit. Beim Verzicht auf das Abendessen sollen durch das Hungergefühl aber auch körpereigene Hormone gelockt werden, die das Abnehmen beschleunigen.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt soll die Anti-Agingwirkung des Dinner Cancellings sein, denn der Körper kann in der verdauungsfreien Zeit besser regenerieren.
Menschen, die diese Art der Diät durchgeführt haben, berichten davon, dass der Hunger in den ersten Tagen etwas unangenehm sein soll, man sich aber schnell an das abendliche Fasten gewöhnt.

Veröffentlicht in ANDERE DIÄTEN am Juni 6th, 2010. 1 Kommentar.