Beim abendlichen Zappen bin ich gestern, 13.11.2013, im Bayerischen Fernsehen auf die Sendung GESUNDHEIT gestoßen.

Eine junge Frau berichtete davon, dass Sie Krebs hatte und sich nunmehr seit fast 2 Jahren ketogen ernährt. Ihr Arzt und vor allem sie selbst sind absolut zufrieden mit ihren Blutwerten und sie hat keine Metastasen mehr im Körper. Dazu fühlt sie sich auch noch großartig mit ketogener Diät.

Na gut, hört man ja immer mal wieder…

In einer ernstzunehmenden Studie, die derzeit in Bad Kissingen durchgeführt wird (KOLIBRISTUDIE seit 01.10.2013), wird zur Zeit intensiv geforscht, welche Wirkung die Ernährung auf das Tumorwachstum haben kann.

http://www.rehaklinik-am-kurpark.de/

Auch die weltbekannte Charité in Berlin hat zu dieser Thematik interessante Ergebnisse veröffentlicht:

http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/
artikel/detail/neuartiger_therapieansatz_gegen_krebs_entdeckt/

Einen unglaublichen link habe ich allerdings hier entdeckt:

http://www.krebszellen-lieben-zucker-patienten-brauchen-fett.de/wp-content/uploads/2012/09/InfoBroschuereKetogen1011.pdf

In dieser Patientenempfehlung läßt sich wohl alles finden, was es über Low Carb, LC, Atkins, kohlenhydratarme- und kohlenhydratfreie Ernährung zu wissen gibt!

Wichtig finde ich vor allem, dass es nicht um die Verringerung von Kohlenhydraten, sondern um eine echt ketogene Ernährung geht.

Um so mehr nerven mich die dummen Kommentare, die auf allen möglichen Internetplattformen zur kohlenhydratfreien Ernährung gemacht werden. Das reicht von „das Gehirn braucht auf jeden Fall Zucker“ über „irreparable Mangelerscheinungen“ bis zu „Fett macht fett„.

Und ich freue mich über die vielen qualifizierten Seiten und glücklichen Low-Carber, denen immer mehr Publikationen – und vor allem das eigene positive Empfinden, vielleicht noch gekrönt von excellenten Laborwerten – recht geben…

Und auch Dr. Robert Atkins – Gott hab‘ ihn selig – wird Stück für Stück immer mehr rehabilitiert, soweit sein Wissen und Können, von ausgesprochen dummen Menschen, überhaupt diskreditiert werden konnte!

Zwei äußerst interessante links zur Wirksamkeit einer eiweißreichen Ernährung auf Gesundheit und Reduzierung bzw. Beibehaltung des niedrigeren Körpergewichtes findet ihr hier:

http://www.diogenes-eu.org/WeightLossStudy/

oder (wem die englischsprachige Seite zu mühselig ist)

http://www.dife.de/de/dife/index.php

Hochinteressantes Material, dass sich auf wissenschaftliche Studien und nicht auf Spekulationen oder Mund-zu-Mund-Propaganda beruft.

Aber haben wir das nicht eigentlich schon immer gewußt? 😉

Interessant, wie sich der Mainstream ändert!

Im Magazin für Lebensqualität LQ, das u.a. in Reformhäusern und Bioläden kostenlos ausliegt, befaßt sich ein umfangreicher Artikel mit dem Wert einer eiweißreichen Ernährung auch – und gerade – im Alter.

So ist in der Ausgabe 18/2013 unter der Überschrift „Ist Muskelschwund im Alter unausweichlich?“ Interessantes zu lesen:

  • bis zum 80. Lebensjahr kann der Mensch 30% seiner Muskelkraft verlieren (manchmal auch mehr)
  • schwere Stürze und Gleichgewichtsstörungen sind oft auf Muskelschwäche zurückzuführen
  • während man in jüngeren Jahren mit ein paar blauen Flecken und Prellungen davon kommt, können diese Stürze bei älteren Menschen zu komplizierten Knochenbrüchen mit längeren Krankenhausaufenthalten führen
  • dies wiederum erhöht die Gefahr für Thrombosen und Lungenentzündungen
  • die gute Nachricht: Muskelkraft und Beweglichkeit lassen sich in jedem Alter steigern
  • Muskeln benötigen Eiweiss: vor allem dann, wenn durch Training wieder neue Muskulatur gebildet werden soll
  • auch aus diesem Grund benötigen ältere Menschen mehr Eiweiß als jüngere – es wird also zu eiweißreicher Kost zum Mittag- und Abendessen geraten