Nicht so wirklich mein Ding, aber mein Freund liebt es: KFC

Ich finde die Hühnerteile dort ziemlich fettig und alles in allem relativ teuer. Und ob das Essen dort wohl wirklich frisch gekocht wird? Die Werbung sagt ja, ich glaube eher an TK-Ware aus der Friteuse…

Außerdem ist Huhn für mich die Rentnerversion von Fleisch – laaaaaaaaaaaaaaangweilig und ohne Biss, fast so wie Fisch.

Aber ein gutes Haar muß ich doch noch an dieser Fastfood-Kette lassen: in den meisten Filialen liegt ein Faltblatt mit Nährwerten aus. Der Verbraucher wird nicht einfach im Dunkeln gelassen.

Dich interessiert meine Meinung nicht? Recht hast Du!

 

Also zu den Fakten (Angaben pro Portion bzw Stück): 

Original Hähnchenschenkel Unterkeule 5g KH

Hot & Spicy Hähnchenschenkel Unterkeule 2,1g KH

Hot Wings Unterflügel 1,2g KH

Filet Bites 3,3g KH

Scheibe Käse Extra 0,4g KH

Sour Cream 2,2g KH

Gravy Hähnchensauce mittel 2,3g KH

 

Tja, und das war es dann mit den relativ niedrigen Kohlenhydratwerten. Von einem „Hühnerimbiss“ hätte ich viel niedrigere Werte bei viel grösserer Auswahl erwartet.

Wie bereits gesagt: KFC ist nicht so mein Ding – auch nicht kohlenhydrattechnisch, sorry!

Schmeckt mir persönlich am Besten: Burger King.
Aber mal sehen, was drin ist und ob einige Produkte bei LC gegessen werden können.

Die Angaben beziehen sich wieder auf eine Portion, denn wer bestellt schon 100g Pommes?

  • Sehr gut:
  • King Wings (6 Stck.) 4,5g
  • King Wings (9 Stck.) 6,7g
  • Pommes-Sauce 1 Beutel 2,5g
  • Delight Salad 4,5g
  • King Nuggets (4 Stck.) 9,7g
  • Salatschale 3,4g
  • Salat Dressing Kräuter 1,3g

Okay, daraus lässt sich doch schon was machen, oder nicht? Natürlich ist ein „Burger-Tempel“ nicht wirklich der geeignete Ort, um sich nach Low-Carb zu ernähren. Aber da Essen auch eine soziale Funktion hat und man sicher nicht immer und ewig als wunderlicher Aussenseiter dastehen möchte, ist es gut zu wissen, wie man seine Diät ein bisschen abwandeln kann.

Low-Carb-Hamburger lassen sich hervorragend zuhause „basteln“. In den TK-Burgern nahezu jedes Discounters sind tatsächlich nur Rindfleisch und Salz enthalten (sicherheitshalber aber immer wieder einen Blick auf die Packung werfen ;-)). Das Fleisch ist somit schon einmal anrechnungsfrei. Ein paar rohe Zwiebeln obenauf, eine Käsescheibe darauf schmelzen lassen und fertig ist der Low-Carb-Burger. Statt Ketchup schmecken dünne Tomatenscheiben viel besser und dieser Burger schlägt mit ca. 2g Kohlenhydraten kaum zu Buche.

Wer allerdings bei Burger King auch mal „5 gerade sein“ lassen möchte:

  • Big King 30,4g
  • Big King XXL 45,9g
  • Cheeseburger 28,8g
  • Crispy Chicken Wrap 49,7g
  • Hot BBQ Doppel Whopper 49,6g

Sehr praktisch bei Burger King: einfach die Papierauflagen auf den Tabletts umdrehen: momentan sind alle Nährwerte auf der Rückseite. Oder einfach nachfragen – heutzutage hat eigentlich jedes Fast-Food-Restaurant eine Nährwerttabelle vorrätig.

Mc Donald’s, Mc Kotz, MD, Mac Würg… die bekannteste aller Hamburger-Ketten hat viele (Spott-)Namen. Aber mal ehrlich: wer war noch nicht in einem Mc-Drive, auch wenn ein Gourmet dies niemals zugeben würde? Und wenn man sich die Burger nicht jeden Tag „reinzieht“: ab und zu überkommt einen doch mal die Lust nach Pommes, Big Mac & Co.
Und lange suchen muss man ja auch nicht. Die Filialen befinden sich an jeder Ecke und es gibt auch genügend Autobahnrestaurants, in denen man sich an den Burgern laben kann. Burger oder Mäcci? Eine Streitfrage! Grundsätzlich sind die Nahrungsmittel nicht wirklich für eine low-carb-Diät oder gar den low-carb-lifestyle geeignet. Aber schliesslich leben wir auf diesem Planeten und ein absoluter Dauerverzicht macht nur schlechte Laune…
Aber mit ein bisschen Geschick, kann man auch mit anderen zusammen zum Fast-Food-King gehen und fühlt sich nicht ständig irgendwie abgehoben, wegen der alternativen Ernährung.
Mit einer Coca light und einem fetten Salat mit Essig/Öl-Dressing und einem anschliessenden Cappucino (natürlich mit Süss-Stoff), kriegt man schon mal einen – kohlenhydrattechnisch – guten Start hin. Und das erste Magenknurren ist auch vorbei. Wie immer gilt: kreativ sein!!!
Aber wer jetzt denkt: dass ich nicht lache, Mc Donald’s und dort nur einen Salat… hat verschiedene Alternativen:

  • entweder diesen Tag sausen lassen und hemmungslos zuschlagen! Kann mal passieren, sollte aber die absolute Ausnahme sein, denn man fliegt aus der Ketose, hat wieder das Gefühl versagt zu haben und muss vielleicht um den „Wiedereinstieg“ kämpfen
  • oder bis zur täglich „erlaubten“ Kohlenhydratmenge gehen Dazu braucht man natürlich ein bisschen Disziplin, denn ein halber Burger ist eigentlich gar kein Burger 😉
  • oder aber die Brötchen wegschmeissen und nur das Fleisch mit dem Salat essen

Ja, das ist so ein Tip für Beamtenseelen! Wer das schafft: Hut ab! Aber ich möchte wegen meiner Ernährung nicht wirklich gerne ins soziale Abseits gestellt werden… 😉

Okay, was ist denn nun eigentlich drin in den guten Sachen (jeweils je Portion und nur Kohlenhydrate, denn alles andere brauchen wir nicht genau zu zählen):

  • Big Mac 40g
  • Cheeseburger 30g
  • Chicken Mc Nuggets (4 Stck.) 11g, (6 Stck.) 16g, (9 Stck.) 25g, (20 Stck.) 55g
  • Fischmac 37g
  • Hamburger 30g
  • Hamburger Royal 34g
  • Royal TS 35g
  • Mc Chicken 42g
  • Chickenburger mit Sauce 46g
  • Mc Rib 45g
  • Pommes klein 29g, mittel 42g, gross 59g

Also, Ihr seht: ab und zu darf es auch mal Mac D. sein…