Eigentlich handelt es sich bei dem im folgenden genannten Gericht um Omelette, und nicht um Pfannkuchen. Es ist auch keine Süßspeise, sondern eine würzige und wirklich dauerhaft sättigende Abwechslung in der kohlenhydratarmen Ernährung. Es handelt sich dabei um ein thailändisches Rezept, welches aber auch hier mit wenig Aufwand nachgekocht werden kann.

Wie in der Thai-Küche üblich, weiterlesen

Superschnell und supereinfach: Low-Carb-Pfannkuchen, herzhaft oder süss.

Die Zutaten hat man meistens im Haus und kann so schnell ein kohlenhydratarmes Mittag- oder Abendessen zaubern. Ausserdem sind die Pfannkuchen auch für Köche geeignet, die nicht so gerne Fleisch essen. Der hohe Eiweissgehalt wirkt zudem schnell sättigend – auch eine fettarme Zubereitung ist möglich.

Grundrezept:

* 2 Eßl. Eiweisspulver (neutral für die herzhafte Variante, mit Schokogeschmack für die süsse Version)
* 1 Schuss Wasser oder Sahne
* 2 ganze Eier

Pfanne mit etwas Öl, Butter oder Margarine erhitzen und die glattgerührte Masse bis zum gewünschten Bräunungsgrad backen, auf einen Teller geben – fertig!

Abwandlungsmöglichkeiten:

süss – etwas flüssigen Süsstoff an den ungebackenen Teig geben, Eiweisspulver mit Erdbeergeschmack benutzen, etwas Zimt über den zubereiteten Pfannkuchen streuen, mit Lebkuchengewürz verfeinern herzhaft – Champignons mit Lauchzwiebeln anbraten, mit der Pfannkuchenmasse übergiessen und stocken lassen; Baconscheiben ausbraten, mit der Pfannkuchenmasse übergiessen oder Speckwürfel in die Eiermasse geben und mit dem flüssigen Teig ausbraten
kalt – mehrere Pfannkuchen backen, erkalten lassen und am nächsten Tag in schmale Streifen schneiden, als Suppeneinlage für eine „Pfannkuchen-Suppe“ verwenden.

Um den Kohlehydratgehalt niedrig zu halten, sollte ein Eiweisspulver verwendet werden, dass nahezu kohlenhydratfrei ist (Isoliertes Low Carb Eiweisspulver). Die Pfannkuchen sind somit auch für Atkins Stufe I geeignet und müssen nicht angerechnet werden. Lediglich Pilze und Zwiebeln schlagen mit wenigen Kohlenhydraten zu Buche. Wer noch ein paar Kohlenhydrate übrig hat, kann die süsse Variante auch mit ein paar gehobelten Mandeln und/oder wenigen Erdbeeren und etwas Sahne aufpeppen. Auch Plus-Aromen eignen sich hier, um etwas geschmackliche Abwechslung in die Zubereitung zu bringen.

Nicht-Low-Carber können dieses Rezept ebenfalls nutzen. Das üblicherweise verwendete Auszugsmehl hat in keiner Ernährungsform einen besonderen inhaltlichen Vorteil gegenüber hochwertigem Eiweiss.

Proteinkonzentrate – im Volksmund auch: Eiweisspulver – sind eine prima Ergänzung beim Leben mit wenigen Kohlenhydraten.
Man kann sie in jedem Drogeriemarkt erhalten, aber auch bei grossen Discountern. Es gibt sie in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen (die Favoriten sind sicher Schoko, Erdbeer, Vanille) und man kann diese auch noch aufpeppen. Rührt man den Schokogeschmack mit etwas Kaffee an, so erhält man einen herrlichen Cappucino-Geschmack. Auch aus den geschmacksneutralen Pulvern lässt sich einiges zaubern.
Nutzt man die Proteinkonzentrate nur zum „Kochen“, sind die Inhaltsstoffe sicher nicht sooooo existentiell. Natürlich muss man auch hier wieder auf die Kohlenhydrate achten. Und zwar sehr genau, denn die Auswahl ist mittlerweile ziemlich gross und sie stehen gerne zwischen Molkepulvern, Slim-Irgendwas-Pulvern und anderen Diätprodukten.
Also immer auf der Verpackung prüfen, so lange man noch nicht seine sicheren Produkte gefunden hat. Übrigens gibt es auch die vegane Sojavariante!!!
Möchte man die Eiweisspulver im Rahmen einer Flüssigdiät einsetzten oder als Nahrungs-Ergänzung bei viel Sport geniessen, sollte man es mit den Inhaltsstoffen allerdings etwas genauer nehmen. Denn nicht überall wo „Eiweiss“ draufsteht, ist auch hochwertiges Eiweiss drin.

Es gibt auch Rezepturen, die aus eher minderwertigen Komponenten (z.B. Kollagenhydrolysat) bestehen – eigentlich eher ein Füllmittel aus Knorpelgewebe. Deshalb ist hier ein Ausflug in Apotheken und Online-Shops angesagt.

Okay, was kann man nun alles mit diesem Pulver anfangen? Natürlich erst mal einen Drink anrühren, wenn wieder keine Zeit zum Frühstücken bleibt… 😉

Was auch sehr gut funktioniert, sind Proteinpfannkuchen. Dazu rührt man das Pulver (Menge ist je nach Konsistenz eine Testsache) mit ein paar Eiern an, gibt alles in eine heisse Pfanne (mit etwas Öl oder Butter) und brutzelt sich Pfannkuchen daraus. Diese kann man noch mit etwas flüssigem Süsstoff und ein wenig Zimt verfeiern und erhält so nahezu kohlenhydratfreie Pfannkuchen.

Was ebenfalls gut funktioniert: das Pulver nur mit 1/3 der angegebenen Milch verrühren – und schon erhält man einen sättigenden „Pudding“.

Es gibt noch viele Verwendungsarten für diese Proteinkonzentrate – eine oder zwei Dosen davon zuhause zu haben, ist also sehr praktisch!!!

Hier eine gute Quelle für Proteinkonzentrate. An Hand der jeweiligen Nährwertangaben, könnt Ihr feststellen, ob das Produkt für Euch geeignet ist: