Tja, Freunde der Nacht: gestern war mit beim Bügeln mal wieder soooooooooooo langweilig und da hab‘ ich ein bisschen rumgezappt.
Super RTL, 29.06.2010 um 20.15h – ein interessanter Bericht über unsere Vorfahren! Schweinefleisch, Rindfleisch Nein, ich suche nicht nach Beweisen, sie sind einfach da ;-)…
Homo ergaster, ein Vorfahre des Homo sapiens, zu dem wir uns wohl alle zählen wollen, hat sich von Fleisch ernährt. Da er noch keine besondere Intelligenzbestie war, hat ihm dies einen fetten Vorteil eingebracht. Die Ernährung mit Fleisch hat das Wachstum der Muskulatur und des Gehirns gefördert. Das ist schon eine Weile her – so ca. 1,7 Millionen Jahre – aber schon seit Jahrzehnten gibt es die Theorie, dass sich die Affen dadurch zum Menschen entwickelt hatten, weil einige zu Fleischfressern geworden waren.
Eine grosse Rolle soll dabei das Knochenmark der getöteten Tiere gespielt haben.
Wie sich das alles genau verhält, wurde leider nicht erwähnt. Homo ergaster ging auf jeden Fall ein ganz schönes Risiko ein, denn die Jagd musste er oft mit seinem Leben bezahlen. Tja, da haben wir heutigen low carber es schon bedeutend einfacher…
Irgendwann danach kam ja dann auch die Eiszeit und da war eben nix mit Obst und Gemüse – wenn Fleisch so ungesund wäre, hätten die Jungs diese Epoche wohl niemals überlebt!!!
Und um nochmals mit dem hartnäckigen Gerücht aufzuräumen, dass der Mensch Kohlenhydrate braucht. Der menschliche Körper braucht keine Kohlenhydrate!
Die Natur hat ein Programm eingerichtet, dass die Versorgung des Gehirns mit Ketonkörpern sicherstellen kann. Und bei den meisten von uns, ist dies einfach das wichtigste Organ. Noch niemand ist an einem Mangel an Kohlenhydraten gestorben und es gibt auch keine Kohlenhydrat-Mangel-Erkrankung.
Die Behauptung, dass man ohne Kohlenhydrate nicht leben kann, wird auch nicht dadurch wahrer, dass sie immer und immer wieder wiederholt wird.
Was allerdings tödlich enden kann, ist zuviel Zucker im Blut, der bei Insulinmangel oder Insulinresistenz nicht mehr abgebaut werden kann. Die sogenannte Zuckerkrankheit oder Diabetes. Und hier sind nicht die vielen Proteine oder Fette im Blut die Gefahr, sondern schlicht und ergreifend Glukose, die aus verdauten Kohlenhydraten gebildet wird.

Lecker – lecker – lecker!!!

Edeltraud Rückert, die Autorin, hat ein Meisterwerk mit Low Carb-Rezepten gestaltet. Die gelernte Köchin, die jahrelang in einer Diätküche einschlägige Erfahrungen gesammelt hat, kennt low carb auch aus der Praxis nur zu gut: ihr Mann hat mit dieser Ernährungsform über 27 Kilo abgespeckt.

Auf nette und witzige Art lässt sie den Leser an dieser Erfolgsgeschichte teilhaben. Und auch die Grundlagen von low carb werden kurz und knackig erklärt, ohne den Leser im Geringsten zu langweilen.

Doch das Hauptaugenmerk liegt auf den wunderbaren kohlenhydratreduzierten Rezepten: überaus ansprechende Bilder, eine genaue Zutatenliste und die dazu gehörige Kochanleitung lassen einem schon beim Stöbern das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Dabei sind die Rezepte durchaus alltagstauglich, einkaufsfreundlich und meist auch schnell zu kochen. Freuen Sie sich auf leckere Ideen von Frühstück und Lunch über Fleisch und Geflügel bis hin zu Käse und Desserts. Hier findet die laienhafte Vorstellung – low carb bedeute den ganzen Tag Eier, Speck und Steak – ein schmackhaftes Ende.

Fazit: absolut empfehlenswert … 🙂