Als die Waage von Kay Schönewerk schließlich 125 Kilo anzeigte, war Schluß! Ab dieser Waageanzeige war ihm klar, dass er abnehmen muss. Nur wollt er dies nicht durch teure Pillen oder Magenoperationen schaffen, sondern durch eine Ernährungsumstellung auf Low-Carb-Basis. Gesagt, getan – neun Monate später wog Kay Schönewerk exakt 75 Kilo und hatte damit in nicht einmal einem Jahr satte 50 Kilo abgenommen.

Seine Erfolgsgeschichte kann man nun sogar nachlesen: „Das Weiße ohne das Gelbe – Wie ich mit dem richtigen Frühstück 50 Kilo abgenommen habe“. Darin beschreibt der Autor eindrücklich, wie es ihm mit Hilfe von Low-Carb und vor allem eigenen Rezeptideen gelang, einen solchen Gewichtsverlust zu erzielen.

Kay Schönewerk konzentrierte sich verstärkt auf die wohl wichtigste Mahlzeit des Tages: weiterlesen

Habe heute gesehen, dass ich schon lange nicht mehr geschrieben habe. Mein Gewichtsverlust geht weiter. Stehe jetzt bei 93,8 kg. Aber auch ohne Waage merke ich, dass ich einen Stop-Punkt erreicht habe.

Am besten lässt sich das für mich am Bauchfett festmachen. Ich glaube, jeder Langzeit-Übergewichtige kennt diesen morgentlichen Griff – noch im Bett, auf dem Rücken liegend – zum Bauch. Kein Wunder! Denn das Körperfett wandert in den Bauch und dort lässt sich zuerst feststellen, ob eine Verbrennung stattgefunden hat… weiterlesen

Nichts mehr zu Abend essen, oder – wie es neudeutsch so schön heisst – Dinner Canceling ist en vogue…
Wie funktioniert das? Das Schöne daran – es gibt tagsüber keinerlei Einschränkungen und man muss nicht auf seine Lieblingsspeisen verzichten. Kein Kalorienzählen, messen, wiegen, in Tabellen nachsehen, Nährstoffe „aufdröseln“, Listen führen. Einfach essen, worauf man Lust hat. Essen, was man am liebsten mag. Nutella-Brötchen, Schnitzel mit Pommes, Erdbeerkuchen zum Kaffee… Aber dann muss Schluss sein! Ab einer selbst gewählten Uhrzeit (empfehlenswert ist ca. 16.00h) gibt’s nix mehr. Zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und der ersten Nahrungsaufnahme des folgenden Tages sollten mindestens 12 Stunden liegen.
Auch kein Obst oder Gemüse oder Milch oder was sonst als kalorienarm und gesund gilt. Natürlich kann und sollte noch getrunken werden. Aber nur kalorienfrei, also z.B. Mineralwasser oder (Früchte-)Tee.
Eigentlich sollte man nur 2 x wöchentlich „canceln“ – wer ungeduldig ist, kann dies aber auch öfter machen. Weitere Vorteile: man braucht keine besonderen Nahrungsmittel (frisches Zitronengras, Milch mit 0,1% Fettgehalt) und darf sich auch satt essen – also keine utopischen Vorschriften wie: 25g mageren Kochschinken auf 2 Scheiben Sesamknäcke verteilt mit 1/4 Tomate. Wer das kann: Hut ab! Aber für viele haben sich solche Vorschriften nicht als alltagstauglich herausgestellt…


Wie kommt die Abnahme zustande? Eigentlich wieder einmal – und es scheint keine Umwege zu geben – durch das Kaloriendefizit. Beim Verzicht auf das Abendessen sollen durch das Hungergefühl aber auch körpereigene Hormone gelockt werden, die das Abnehmen beschleunigen.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt soll die Anti-Agingwirkung des Dinner Cancellings sein, denn der Körper kann in der verdauungsfreien Zeit besser regenerieren.
Menschen, die diese Art der Diät durchgeführt haben, berichten davon, dass der Hunger in den ersten Tagen etwas unangenehm sein soll, man sich aber schnell an das abendliche Fasten gewöhnt.